ANDREAS BREIDERT - BUCHAUTOR

Wie ich meine Bücher entstehen lasse

 

Die Ideen kommen einfach irgendwann, man kann sie nicht erzwingen. Bereits im letzten Jahr war die Grundgeschichte für "Theater in blau" in meinem Kopf vorhanden, aber je mehr ich die Geschichte gedreht und gewendet habe, desto mehr merkte ich, dass es noch nicht rund war. Also wanderte alles wieder in die Schublade.

 

Bei einem Besuch in Bayern kam die Erleuchtung, die zündende Idee zum fehlenden Gedanken. Dann ging alles ganz schnell. Zunächst habe ich die Handlungsstränge auf einer Seite abgebildet. Das gibt Struktur beim späteren Schreiben und einen guten ersten Eindruck über die Story.

Dann ging es an das Beschreiben und Ausfeilen der Charaktere. Wer kommt neu dazu? Wie entwickelt sich das Leben von Schorsch und Peter? Was kann man über die beiden noch erfahren?

Mit diesen Notizen ging es dann, auf einer ruhigen Zugfahrt, an das Ausfeilen der Geschichte. Mehrere Seiten Notizen ergaben sich beim Grübeln und bildlichen Vorstellen der Geschehnisse, sodass erste Grundgerüste für die einzelnen Kapitel sichtbar wurden.

Gut sechs Wochen waren seit der zündenden Idee vergangen, dann ging es nach Frankreich in Urlaub. Alle Notizen im Gepäck.

Jetzt folgte die große Schreibarbeit. Die Geschichte wird erst fertig geschrieben, dann  folgt ein zweiter Durchlauf mit Ergänzungen. Danach das erste Lesen, Fehler suchen, Mundart-Schreibweisen angleichen und ausbessern.

Mit nur drei Wochen vom Beginnen des Schreibens bis zur fertig gesetzten Lektoratsfassung war es diesmal wirklich ein Blitzgeschehen. Mit vier Lektoren am Start, alle mit einem etwas anderen Blickwinkel auf Text, Story, Grammatik und Kontinuität, ging es dann an die Korrektur.

Vier Wochen vor Veröffentlichung ging die Datei dann endlich in den Druck.

Ohne die Unterstützung meiner Familie, meiner Freunde, der Lektoren Ilse Breidert, Silke Heidler, Petra Fuhrmann und Marco Schramma sowie der Unterstützung durch Melanie Niesik (Melanie Niesik - Fotografie und Design, Erzhausen: Covergestaltung), Bernd Hassenzahl und Sebastian Zils (Printdesign24 GmbH, Darmstadt: Druck) und Renate und Gerhard Hallstein (Buchbinderei Friedrich Dingeldein GmbH, Darmstadt: Bindung) wäre es nicht möglich,  ein Buch in so einer tollen Atmosphäre und in dieser Geschwindigkeit entstehen zu lassen.

 

Ohne den Zuspruch meiner Leserschaft, ohne die Nachfrage nach einem weiteren Buch gäbe es nicht den Ansporn weiter zu machen. Ich freue mich, dass dies so ist. Ich bin dankbar dafür und freue mich über jede Rückmeldung zu meinen Werken.

 

Ich hoffe, dass auch dieses Buch wieder guten Anklang findet und sie gut unterhält.

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